Erkrankung: Covid-19 | Erreger: SARS-CoV-2

Informationen zum Corona-Virus

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

aufgrund der bestehenden Corona-Virus-Pandemie beachten Sie bitte folgendes:

 

COVID-19-Impfung

Die Corona-Infektionen bewegen sich weiterhin auf einem hohem Niveau und damit ist das Gesundheitssystem sehr belastet. Damit die Infektionszahlen insbesondere in den kommenden Herbst- und Wintermonaten möglichst niedrig bleiben, sind die Impfungen weiterhin sehr wichtig. Der aktuelle bzw. angepaßte Impfstoff von BioNTech/Pfizer (Comirnaty Original/Omicron BA.4-5) steht uns bald zur Verfügung und wir können Ihnen zeitnah Impftermine anbieten. Daher erkundigen Sie sich bitte regelmäßig in der Praxis und auf der Homepage.

 

Weiterhin gibt es auch außerhalb der Praxis zahlreiche Möglichkeiten, sich impfen zu lassen (meist sogar ohne Termin). Informationen zu den Standorten und Öffnungszeiten finden Sie unter:

 

 

Im Einzelnen spricht die STIKO (Ständige Impfkommission) zu den COVID-19-Auffrischimpfungen (Booster) folgende Empfehlungen aus:

 

Allen Personen ab 12 Jahren wird grundsätzlich eine Auffrischimpfung (3. Impfung) empfohlen, vorzugsweise mit einem Omikron-angepasstem mRNA-Impfstoff. Die Impfung wird im Regelfall 6 Monate nach abgeschlossener Grundimmunisierung oder durchgemachter Infektion verabreicht.

 

Für folgende Personengruppen wird eine weitere Auffrischimpfung (4. Impfung) empfohlen, auch vorzugsweise mit einem Omikron-angepassten mRNA-Impfstoff und im Abstand von 6 Monaten zum letzten immunologischen Ereignis (Impfung oder SARS-CoV-Infektion): 

 

  • Personen im Alter von ≥ 60 Jahren

  • Personen im Alter ab 12 Jahren mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung, insbesondere einer Immunschwäche (Im Einzelfall Rücksprache mit dem Arzt!)

  • Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen, insbesondere solche mit direktem Patientinnen-und BewohnerInnenkontakt

  • BewohnerInnen in Einrichtungen der Pflege

  • Personen mit erhöhtem Risiko für eine schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe.

 

Bei besonders gefährdeten Personen (z.B. Hochbetagte, Personen mit Immundefizienz) kann es sinnvoll sein - abhängig von den bisherigen Antigenkontakten (Impfungen und Infektionen) - nach dem 4. Ereignis (z.B. 2. Auffrischimpfung) noch eine weitere (das heißt eine 5.) Impfstoffdosis zu verabreichen. Auch hierfür gilt der 6-Monatsabstand zur letzten Impfung oder Infektion. Die Indikation sollte unter Berücksichtigung des Gesundheitszustands und des individuellen Erkrankungsrisikos mit ärztlicher Beratung getroffen werden.

 

Besteht im Alter von 5 bis 11 Jahre eine besondere Indikation für die Durchführung einer Auffrischimpfung, sollen weiterhin die für diese Altersgruppe empfohlenen und zugelassenen monokalten Wildtyp-Impfstoffe. Diesbezügliche Fragen beantworten wir gerne, aber für die Impfungen in dieser Altersgruppe sind die Kinderärzte zuständig.

 

Die Corona-Impfungen können mit anderen Impfungen kombiniert bzw. an einem Tag verabreicht werden.

 

Bitte melden Sie sich rechtzeitig für die COVID-19-Impfung an. Falls Sie im Vorfeld Fragen haben, sprechen Sie gerne mit uns. Bitte bringen Sie uns neben dem Impfpass zumindest für die erste COVID-19-Impfung das Aufklärungsmerkblatt und den Anamnese-und Einwilligungsbogen mit:

Aufklärungsmerkblatt und Anamnese-und Einwilligungsbogen zum mRNA-Impfstoff (BioNTech, Moderna)

Über weitere Änderungen werden wir Sie möglichst zeitnah informieren.

Gerne informieren Sie sich auf folgenden Internetseiten: 


 

WENN

Sie akut an Erkältungssymptomen leiden, insbesondere Husten, Schnupfen und Fieber,

UND/ODER 

Sie innerhalb der letzten 14 Tage näheren Kontakt zu einem Menschen hatten, bei dem der Corona-Virus nachgewiesen wurde,

DANN

kommen Sie nicht direkt in unsere Praxis, sondern rufen zunächst uns oder den kassenärztlichen Notdienst (Tel. 116 117) an. Wir besprechen gemeinsam mit Ihnen zuerst am Telefon das weitere Vorgehen. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt überprüfen wir anschließend weitere Hygienemaßnahmen und planen die nächsten Schritte.

 

Was ist noch wichtig:

Die Symptome sind im Zweifel nicht von denen eines grippalen Infekts zu unterscheiden. Ein erhöhtes Risiko besteht vor allem für Patienten mit mehreren Erkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem.

 

Die wichtigsten Maßnahmen zum Schutz vor einer Infektion sind Handhygiene, Husten-und Nies-Etikette und Abstand zu Erkrankten zu halten.

Patienten mit Corona-Symptomen / App-Warnung
Haben Sie Symptome und/oder über die Corona-Warn-App ein erhöhtes Risiko mitgeteilt bekommen: Bitte melden Sie sich in der Praxis telefonisch, um den Abstrich außerhalb der Sprechstunde zu organisieren.

Ihr Praxisteam
                                                                                                                                       

Bleiben Sie stets aktuell informiert:

» Niedersächsisches Landesgesundheitsamt
» Robert Koch-Institut

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